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Premiere für den Sekt-Cup: Der Feinschmecker kürt Deutschlands beste Sekte

Deutscher Sekt hat in den vergangenen Jahren deutlich an Renommee gewonnen. Grund genug für Der Feinschmecker, erstmals einen eigenen Sekt-Cup auszurichten. Insgesamt 320 Sekte wurden für den Wettbewerb eingereicht. Nach mehreren Verkostungsrunden erreichten 88 das finale Blindtasting im Hamburger Restaurant „Stüffel“. Die Jury bewertete die Sekte nach dem internationalen 100-Punkte-System

„Deutscher Sekt hat in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung genommen. Die Qualität und Vielfalt, die wir bei unserem ersten Sekt-Cup erlebt haben, zeigen, auf welchem Niveau die besten Erzeuger heute arbeiten. Besonders spannend war, wie eng die Spitze in allen drei Kategorien beieinanderlag“, sagt Gabriele Heins, Chefredakteurin von Der Feinschmecker. Für den Wettbewerb teilte die Jury die eingereichten Sekte in die drei Kategorien Riesling, Rosé und Burgunder ein. Da mehr als die Hälfte der Einsendungen auf Burgundersorten entfiel, wurden dort 15 Gewinner ausgezeichnet, bei Riesling und Rosé jeweils zehn.

Die Top 3 in der Kategorie Riesling

1. Weingut Egert, Rheingau: 2020er „Sophie“ Riesling Brut
2. Weingut Braunewell, Rheinhessen: 2022er Riesling Brut
3. Weingut Ökonomierat Rebholz, Pfalz: 2018er Riesling Extra Brut

Mit dem ersten Platz sorgt das Weingut Egert aus Hattenheim im Rheingau für eine Überraschung. Der 2020er „Sophie“ Riesling Brut überzeugte die Jury mit seiner klaren Typizität, Tiefe und Länge.

Die Top 3 in der Kategorie Rosé

1. Griesel & Compagnie, Hessische Bergstraße: 2021er Rosé Prestige Extra Brut
2. Weingut Schnaitmann, Württemberg: 2023 Evoé! Rosé Brut Nature
3. Weingut Bergdolt, Pfalz: 2022 Spätburgunder Rosé Extra Brut

Den Rosé-Sieg holt Griesel & Compagnie mit dem 2021er Rosé Prestige Extra Brut von der Hessischen Bergstraße. Grundlage ist Pinot Noir vom Granit, der laut Jury unter anderem mit dezenter rotbeeriger Frucht, feinem Mousseux und zartem Schmelz überzeugte.

Die Top 3 in der Kategorie Burgunder

1. Weingut Philipp Kuhn, Rheinhessen: 2018er Blanc de Noirs Brut Nature
2. Sekthaus BurkhardtSchür, Franken: 2021er Blanc de Blancs Extra Brut
3. Weingut Ökonomierat Rebholz, Pfalz: PiNo XII Extra Brut

In der stärksten und größten Gruppe setzt sich das Weingut Philipp Kuhn durch. Sein 2018er Blanc de Noirs Brut Nature war der einzige Sekt im gesamten Feld, der von der Jury dreimal mit 96 von 100 Punkten bewertet wurde. Nur 0,1 Punkte dahinter folgt der Blanc de Blancs Extra Brut des Sekthauses BurkhardtSchür.

Zur Jury gehörten Expertinnen und Experten aus Weinhandel, Gastronomie und Weinpublizistik sowie der Redaktion von Der Feinschmecker. Das vollständige Ranking mit insgesamt 35 ausgezeichneten Sekten erscheint in der aktuellen Ausgabe von Der Feinschmecker.

Fotocredit: Volker Renner